"Dre ist ein Junge, wie es sie überall auf der Welt gibt — er will etwas in Bewegung bringen, einen Weg finden, wie er sich rächen kann", erzählt Jackie Chan, der den Kung Fu-Lehrer darstellt. "Aber beim Kung Fu geht es nicht darum, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen. Es geht darum, anderen Menschen zu helfen."
Und so lernt Dre, gespielt von Jaden Smith, nicht nur wie er kämpfen kann, sondern vor allem, Respekt vor anderen — und wie er selbstbewusster wird. Der beste Kampf ist immer der, den man vermieden hat...
Jackie Chan kann sich sehr gut in den jungen amerikanischen Helden hinein fühlen. "Ich weiß ganz genau, wie es sich anfühlt, wenn man wie ein Fisch aus dem vertrauten Gewässer geholt wird", erklärt Chan. "Vor etwa 30 Jahren wagte ich mich erstmals auf eigene Faust nach Amerika. Wenn man sich in einer völlig neuen Kultur zurechtfinden muss, dann kann das ganz schön beängstigend sein."

- Jaden Smith und Jackie Chan waren in Berlin, um ihren Film vorzustellen. So sieht Jaden aus, wenn seine Haare nicht geflochten sind.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH
Jaden Smith, der den Jungen Dre Parker spielt, ist der Sohn der berühmten Schauspieler Will Smith und Jada Pinkett Smith. Die beiden haben in diesem Film zwar nicht mitgespielt, aber sie haben den Film produziert. Das bedeutet, sie haben rund um den Film ganz viel koordiniert und organisiert. Beispielsweise: Die Idee für den Film entwickeln, den Regisseur engagieren, Schauspieler und Stuntleute finden, Drehgenehmigungen erhalten, Kameraleute, Beleuchter etc. beschäftigen und nicht zuletzt: das Geld organisieren.
Die Eintrittsgelder für den Film werden ja erst bezahlt, wenn der Film schon fertig ist. Die Filmcrew braucht aber auch schon beim Drehen Geld. Deswegen müssen sich die Produzenten das Geld meist leihen und zurückzahlen, wenn der Kinofilm auf dem Markt ist.
Jaden hatte es besser als Dre Parker. Dre ist meist ganz allein in Peking. Seine Mutter muss viel arbeiten, sein Vater ist gestorben und alle seine Freunde sind in den USA. Aber da Jadens Eltern bei diesem Film die Produzenten sind, war die ganze Familie zusammen in China. Er konnte sich also immer Rat und Aufmunterung holen.

- Zur Deutschland-Premiere des Films erschien die ganze Familie: Vorne Jaden und rechts neben ihm seine Schwester Willow. Dahinter die stolzen Eltern Will Smith und Jada Pinkett Smith. Ganz links Jackie Chan.
© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH
Übrigens: In den 1980er-Jahren gab es schon einmal einen Film mit dem Titel »Karate Kid« und drei (weniger gute) Fortsetzungen. Darin ging es ebenfalls um einen Jungen, der gemobbt wurde und Hilfe von einem Kampfkunstmeister bekam, der sein Geld "nur" als Hausmeister verdiente. Allerdings war dieser Junge innerhalb der USA umgezogen, also nicht ganz so weit weg. Der Meister hieß Mr. Miyagi, war Japaner und hat ihn in Karate unterrichtet.
Dieser Film wurde damals zum absoluten Kultfilm und löste einen weltweiten Kampfsport-Boom aus. Und wer weiß — vielleicht haben jetzt auch wieder ganz viele Kids Lust, eine Kampfkunstart zu erlernen...
Die Gewinne: Zum Film »Karate Kid« verlosen wir zwei Fanpakete bestehend aus dem Original-Filmplakat und zwei Freikarten (Einzulösen deutschlandweit in allen Kinos, in denen der Film ab 22. Juli gespielt wird. Ein Umtausch oder eine Barauszahlung ist nicht möglich).
Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben:
Nicole T. aus Schöneck und
Werner M. aus Braunschweig
Viel Spaß mit den Preisen.










