Eine geheimnisvolle Krankheit bedroht die Fledermäuse in den USA. Das so genannte "Weißnasen-Syndrom" hat bereits zwischen fünf und sieben Millionen Tiere getötet. Das haben jetzt amerikanische Forscher mitgeteilt. Leidet eine Fledermaus unter der Krankheit, stecken sich meist auch alle anderen Tiere an, die in der gleichen Höhle leben.
Verantwortlich für die tödliche Krankheit ist offenbar ein Pilz. Dieser sorgt bei den erkrankten Tieren für die typische weiße Verfärbung der Nase. Daher kommt auch der Name der Tierseuche. Wissenschaftler wissen noch sehr wenig darüber und auch ein Gegenmittel gibt es bisher nicht. Daher breitet sich die Seuche immer weiter aus und hat inzwischen auch Kanada erreicht.
Zum Schutz der Fledermäuse wird inzwischen davon abgeraten, in den Seuchengebieten Höhlen zu betreten. Besucher könnten die Krankheitserreger nämlich auf ihrer Kleidung in andere Höhlen transportieren. Dadurch würde sich die Tierseuche noch schneller ausbreiten und noch mehr Tiere töten.










