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Forscher erwarten einen "Schüler-Boom"

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Ein Schüler schreibt etwas an die Tafel. (Bild: le bateleur, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

12. Juli 2017

In Zukunft wird es deutlich mehr Schüler geben als gedacht. Das führt zu Problemen.

Forscher haben in die Zukunft geblickt. Sie haben berechnet, wie viele Schüler es im Jahr 2025 in Deutschland wohl geben wird. Mehr als acht Millionen werden es vermutlich sein. Politiker allerdings gehen bisher nicht von so vielen aus. Sie rechnen nur mit etwas über sieben Millionen Schülern.

Die Forscher sagen: Auf Deutschland kommt ein Problem zu. Denn wenn wesentlich mehr Kinder unterrichtet werden müssen, dann wird es zu wenige Lehrer geben. Und auch Klassenräume werden fehlen. Deutschland muss aktiv werden, Geld in die Hand nehmen und sich vorbereiten.

Die Grundschulen werden zuerst Probleme kriegen, da Kinder dort starten. Die Forscher sagen: Im Jahr 2025 werden dort gegenüber heute mehr als 24.000 Lehrer fehlen, wenn die Klassen nicht größer werden sollen. Zudem werden fast 2.400 Grundschulen mehr nötig sein als heute. Die weiterführenden Schulen kriegen das Problem dann später auch zu spüren. Auch hier werden Lehrer und Klassenräume fehlen.

Die Experten glauben, dass es nicht einfach werden wird, genügend Lehrer zusammenzukriegen. In etlichen Gegenden gibt es jetzt schon zu wenige Lehrer. Zudem werden künftig an den weiterführenden Schulen viele Lehrer in Pension gehen. Sie sind alt und dürfen mit dem Arbeiten aufhören. Hier entsteht also sowieso schon eine Lücke, die aufgefüllt werden muss.

Doch wie kommt es, dass die Schülerzahlen so hochgehen werden? Die Forscher sagen, es gibt zwei Gründe. Zum einen werden wieder mehr Kinder in Deutschland geboren. Zum anderen wandern viele Familien zu. Sie stammen aus anderen Ländern und leben künftig bei uns.

(AfK)

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