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Der "Sputnik" - Als die Menschen das All eroberten

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Der "Sputnik" war der erste Weltraumsatellit. (Bild: NSSDC, NASA, Wikimedia)

3. Oktober 2017

Am 4. Oktober 1957 flog "Sputnik" ins All. Das löste einen Schock aus. Warum?

Damals war es den Menschen das erste Mal gelungen, einen Satelliten ins All zu schießen. Heute gibt es die Fluggeräte dort zuhauf. Wir Menschen setzen sie aus. Die Satelliten liefern uns auf der Erde Informationen. Sie knipsen Bilder von oben oder sorgen dafür, dass wir im Auto den Weg angesagt bekommen. Regelmäßig werden neue Satelliten ins All geschossen.

"Sputnik 1" wurde am 4. Oktober 1957 - also jetzt vor 60 Jahren - von dem Land Sowjetunion losgeschickt. Den Staat gibt es heute nicht mehr. Er löste mit dem Satelliten im Westen einen Schock aus. Der Start von "Sputnik 1" machte den Menschen Angst. Denn wer einen Satelliten ins All schicken kann, der kann womöglich auch sehr weitfliegende Raketen mit gefährlichen Waffen starten, so die Vermutung.

Damals verstanden sich die USA und die Sowjetunion nicht gut. Es begann ein Wettlauf um den Mond. Den gewannen die Amerikaner, als sie am 21. Juli 1969 Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Himmelskörper landen ließen. Zuvor hatte die Sowjetunion in der Raumfahrt allerdings weiter die Nase vorn. Sie schickte nach "Sputnik 1" das erste Lebewesen ins All. Es war die Hündin Laika, die den Flug nicht überlebte. Danach folgte der erste Mensch. Er hieß Juri Gagarin. Auch andere Rekorde verbuchte das Land für sich.

"Sputnik 1" war übrigens für die Menschen auf der Erde zu hören. Selbst Funkamateure konnten das "Piep, piep" einfangen. Es piepte solange, bis die Batterien leer waren. Dann flog der Satellit stumm weiter, bis er im Januar 1958 in der Erdatmosphäre verglühte.

(AfK)

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