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Greenpeace fordert abgasfreie Städte

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In Städten sollten laut Greenpeace künftig nur noch Autos fahren dürfen, die keine Abgase mehr ausstoßen. (Bild: Fiona Langostina, Pixabay)

23. Juni 2016

In Städten soll es keine Autoabgase mehr geben. Wie das gehen soll, hat sich Greenpeace überlegt.

Städte sollen mehr Geld für Radfahrer, Busse und Bahnen ausgeben. So könnten sie viel für den Klimaschutz tun und für ihre Einwohner interessanter werden. Darauf weist die Umweltschutzorganisation Greenpeace hin. Denn öffentliche Verkehrsmittel erzeugen viel weniger schädliche Abgase als Autos, und Fahrradfahrer sogar gar keine, sagen die Umweltschützer. Fahrräder brauchen in der Stadt zudem nicht so viel Platz wie Autos.

Bis zum Jahr 2030 könnten Städte ganz ohne Abgase auskommen, glauben die Umweltschützer. Sie haben nun ein Konzept veröffentlicht, wie das gehen kann. "Das Zeitalter der Autostadt ist vorbei“, sagt Daniel Moser. Er ist Experte für das Thema Verkehr bei Greenpeace. Kopenhagen in Dänemark, Amsterdam in den Niederlanden und die deutsche Hauptstadt Berlin sind für ihn gute Beispiele. Dort sind schon jetzt viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Doch dafür ist es wichtig, dass zum Beispiel Radwege gut ausgebaut sind.

Auch Familien brauchen nicht unbedingt ein Auto, um einzukaufen oder die Kinder zu transportieren, meinen zudem die Leute von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (abgekürzt: AGFK-BW). Sie finden daher, dass die Anschaffung von Lastenfahrrädern mit Elektromotor gefördert werden sollte. Das sind Fahrräder, die viel Stauraum haben. Auf die Idee sind sie gekommen, weil die Bundesregierung den Kauf von Elektroautos unterstützen will. Genauso könnten auch Käufer von Elektrolastenfahrrädern einen Zuschuss bekommen.

(AfK)


Eure Meinung dazu:

von Peter 26. Juni 2016

Die Greenpeace sind doch Fantasten .